Die Mannschaft nahm sich für das Heimspiel am Samstagabend gegen SV LB-Oßweil nach zuletzt drei Niederlagen in Folge viel vor. In den ersten Spielminuten agierte man noch recht Ordentlich. Doch plötzlich kam ein Bruch in das Spiel der Handballmänner. Im Angriff funktioniert gar nichts mehr, da die Bälle nur noch hin und her gespielt wurden ohne die Abwehr zu fordern. So kann man keine Tore erzielen! In der Abwehr waren die Handballmänner nur noch passive Zuschauer. Viel zu langsam und lethargisch agierte man auf die Angriffe des SV LB-Oßweils. DerHalbzeitstand lautet folglich 8:14, dass bedeutete einen Rückstand von 6 Toren. Trainer und Mannschaft waren mit diesem Spielstand und vor allem mit der Art und Weise sichtlich bedient. Für die 2. Hälfte gab es nicht mehr viel zu verlieren und man wollte vieles besser machen. Doch direkt nach der Pause ging es so weiter wie in der ersten Hälfte. Der Gegner konnte sogar mit 8 Toren Vorsprung davon ziehen. Daraufhin reagierte der Trainer und brachte mit Johannes Auer einen neuen Spieler, der in dieser Saison aufgrund von einem Auslandsemester noch kein einziges Spielbestreiten konnte. Dies sorgte für eine richtige Aufbruchsstimmung in der Mannschaft. Endlich langte man in der Abwehr beherzt hin und konnte dies zu einigen Tempogegenstößen nutzen. Auch im Angriff ging man endlich auf die Lücken der Abwehr und erzielte auch die notwendigen Tore. So kämpfte sich die Herrenmannschaft des TSV Weissach Stück für Stück ran. Als dann noch Roland Herzog drei Siebenmeter in Folge hielt, konnte der zwischenzeitliche 8 Tore Rückstand in den letzten fünf bis vier Minuten der Partie egalisiert und zur Führung ausgebaut werden. Der Endstand lautet 27:24 für den TSV Weissach. Dies war eine klasse und kämpferische Aufholjagd was Mut macht für die nächsten Begegnungen.
Ein besonderer Dank geht an alle Zuschauer die uns unterstützt haben.
Es spielten:
Markus Mann (TW), Roland Herzog (TW), Friedemann Aust, Stephan Kilpper (7), Torben Kamphans, Joachim Grimm(2) , Michael Seyfried (2), René Kilpper (7), Robin Kilpper (3), Philipp Karl, Maximilian Häcker, Johannes Auer(4) und Marc Conrad (2).

